logo_blau Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie
und Gesundheitssystemforschung



Projekt: „Akzeptanz von Standardtherapien bei niedergelassenen Fachärzten“

Die in der Regel von erfahrenen klinischen Spezialisten und Subspezialisten verfassten klinischen Standardlehrbücher haben den Anspruch, Ärzten und Medizinstudenten wissenschaftlich begründete Empfehlungen zu diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen zu vermitteln. Entsprechen die in aktuellen Lehrbüchern gegebenen Standardempfehlungen aber auch durchgängig den praktischen Erfahrungen der niedergelassenen Ärzte aus dem jeweiligen medizinischen Fachgebiet? Oder bestehen substantielle Diskrepanzen zwischen klinischer Lehrbuchmeinung und praktischer Erfahrung in der ambulanten Versorgung, die über eine Abweichung in Einzelfällen hinausgeht?

Um diese Fragestellungen empirisch zu überprüfen, werden auf der Basis bundesweit repräsentativer Stichproben jeweils 200 niedergelassene Fachärzte aus fünf Fachgebieten (Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Urologie) in standardisierten telefonischen Interviews zur Akzeptanz empfohlener Therapiestrategien anhand von jeweils vier bis fünf ausgewählten Standardtherapien befragt.



Förderer:

Hildebrandt GesundheitsConsult GmbH (Laufzeit: April 1995 bis September 1995)

Ansprechpartner:

Eva Maria Bitzer, Hans Dörning

Materialien - Publikationen:

Sonstige Publikationen

  • Schwartz FW; Dörning H; Bitzer EM; Grobe T. Akzeptanz von Standardtherapien bei niedergelassenen Fachärzten - Potentiale für die Qualitätssicherung?! Public Health Forum 1996;4(11):11-12
  • Schwartz FW; Dörning H; Bitzer EM; Grobe T. Akzeptanz von Standardtherapien bei niedergelassenen Fachärzten - Potentiale für die Qualitätssicherung?! Die Krankenversicherung 1996;48(3):75-83


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