logo_blau Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie
und Gesundheitssystemforschung



Projekt: „Muster der Inanspruchnahme gesundheitlicher Versorgung von Personen mit psychosomatischen Erkrankungen“

Nach vorliegenden Studienergebnissen ist davon auszugehen, dass psychosomatische Erkrankungen, aufgrund der bei dieser Patientengruppe gehäuft auftretenden organisch nicht begründbaren körperlichen Beschwerden, vielfach erst spät diagnostiziert werden und im Vorfeld der definitiven Abklärung der psychischen Grunderkrankung zu einer überproportionalen Inanspruchnahme gesundheitlicher Versorgungsleistungen führen.

Ziel des Projektes ist es, das postulierte Über-Inanspruchnahmeverhalten im Vorfeld der Abklärung von „Depressionen“, „Neurosen“ und „funktionellen Störungen“ unter Berücksichtigung der Versorgungsrealität und der Therapieergebnisse unter Alltagsbedingungen in Deutschland näher zu bestimmen und ökonomisch zu bewerten sowie auf der Basis zu berechnender Prognosemodelle Lösungsvorschläge für eine frühzeitige Diagnosestellung zu entwickeln.



Förderer:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (Laufzeit: Februar 2001 bis Januar 2003)

Ansprechpartner:

Hans Dörning, Thomas Grobe

Materialien - Publikationen:

Buchbeiträge

  • Dörning H; Grobe T. Inanspruchnahme gesundheitlicher Versorgung im Vorfeld einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung. in: Vogel H; Wasem J. Gesundheitsökonomie in Psychiatrie und Psychotherapie. Stuttgart; New York: Schattauer, 2004: 239-247.

Sonstige Publikationen

  • Dörning H; Grobe T; Schwartz FW. Depression schwer zu fassen. in: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Versorgungsforschung. Ergebnisse der gemeinsamen Förderung durch das BMBF und die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen. Berlin: BMBF, 2005: 14-15.

Tagungsbeiträge

  • Dörning H; Grobe T. Gesundheitsbezogene Leistungen im Vorfeld der erstmaligen Abklärung einer Depression. Das Gesundheitswesen 2004; 66 (8/9): 590.


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